„Das Kind
in Ehrfurcht aufnehmen,
in Liebe erziehen und
in Freiheit entlassen“

Rudolf Steiner

waldorfschule-heilbronn-festsaal

Leitbild für den Verein abgeschlossen

Die „Impulsgruppe“ hat nun nach langem und intensivem Arbeitsprozess das Leitbild für unseren „Verein für Waldorfpädagogik Unterland“ erfolgreich abgeschlossen. Die Mitglieder der Arbeitsgruppe sind aus den verschiedenen Gremien des Vereins delegiert. Dadurch war gewährleistet, dass viele unterschiedliche Aspekte in den Text Eingang fanden. Dazu kamen ausführliche Besprechungen in den Kollegien und Konferenzen der Pädagogen, sodass eine erhebliche Fülle an Beiträgen auf relativ knappem Raum zusammengeführt werden musste. Auch ist zu bedenken, dass nicht nur die Waldorfschule, sondern die gesamte pädagogische Gemeinschaft mit allen Einrichtungen in diesem Leitbild darzustellen war. So erklärt sich auch der etwas ungewöhnliche Umfang des Ganzen. Damit in dem relativ langen Text eine schnelle Orientierung möglich ist, wurden die einzelnen Absätze mit Randbemerkungen versehen, die jeweils einen wesentlichen Aspekt des Abschnittes aufgreifen.

 

Eine große Hilfe waren uns die Anregungen aus dem Qualitätsentwicklungsverfahren „Wege zur Qualität“, insbesondere die Gliederung in die drei Bereiche „Aufgaben, Ziele, Grundlagen“, „Konzeption und Methode“ und „Formen und Strukturen“. Auch lagen aus der Arbeit der letzten Jahre schon umfangreiche Broschüren über unsere Einrichtungen vor. Wie dort war es uns auch im Leitbild wichtig, dass das fruchtbare Spannungsverhältnis von Individuum und Gemeinschaft zum Ausdruck kommt, wie auch andere grundlegende Ideen der Geisteswissenschaft Rudolf Steiners und Erfahrungen der Waldorfpädagogik. Hierzu gehören unter anderem die Dreigliedrigkeit und die siebenjährigen Entwicklungsphasen des Menschen.

 

Das Leitbild gibt die Grundelemente unserer Pädagogik wieder, wie sie gelebt und verwirklicht werden. Von unseren gemeinsamen Idealen und Zielen ausgehend führt es hin zu den Formen, in denen wir uns bemühen, diese zu verwirklichen. Es hat daher eine doppelte Funktion: es kann uns Orientierung sein sowohl das Vorhandene zu schützen, als auch das Zukünftige zu verwirklichen. Daraus folgt, dass es niemals endgültig abgeschlossen ist. In Abständen von einigen Jahren oder bei gegebenem Anlass wird es von der Impulsgruppe überprüft und, wenn erforderlich, überarbeitet.

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