„Das Kind
in Ehrfurcht aufnehmen,
in Liebe erziehen und
in Freiheit entlassen“

Rudolf Steiner

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Olympische Spiele

Seit Menschengedenken ist der Wettkampf Element der Kulturen. Im antiken Griecheland wurde der Wettkampf sogar zum Kultus erhoben. Aus der Sichtweise vieler Anthropologen und Psychologen bringt der heranwachsende Mensch ein natürliches Bedürfnis mit, sich mit anderen zu messen. Den richtigen Umgang mit dem Gewinnen und Verlieren können Kinder und Jugendliche besonders gut in Wettkämpfen, Olympiaden und Turnieren üben.

 

So veranstaltete die 5. Klasse, im Rahmen der Epoche "Antikes Griechenland", ihre Olympischen Spiele. Bei der Auswahl der Sportarten orientierten sich die Ausführenden an den Disziplinen, die schon bei den klassischen Spielen üblich waren: Ringen, Dreisprung, Staffellauf, Tauziehen und Speerwurf. Jedoch wurden die Pferde-Wettkampfe, die in der Antike einen wichtigen Programmpunkt darstellten, aus organisatorischen Gründen herausgenommen. Selbst in Zeiten schlimmster Bedrohung galt im antiken Griechenland während der Spiele strengste Waffenruhe. Es war die Zeit, in der alle Menschen gleich und sogar Brüder waren. So erlebten auch alle teilnehmenden Kinder begeistert und gemeinschaftlich die Stimmung der antiken Olympischen Feierlichkeiten. Das Fest begann mit der feierlichen Entzündung des olympischen Feuers. Danach begaben sich die Manschaften zu den unterschiedlichen Disziplinen. Die Klasse wurde in vier Gruppen aufgeteilt, die jeweils eine bekannte griechische Polis repräsentierten: Athen, Sparta, Korinth und Troja. Ein Höhepunkt war der Speerwurf, wobei jedes Kind seinen eigenen, im Werkunterricht geschnitzten Speer benutzte.

 

Wochenlanges Vorbereiten und Trainieren ließen in den Kindern Begeisterung und Freude diesem Fest gegenüber entflammen. In der Gemeinschaft wurden Siege und Niederlagen erlebt. Ein herrliches, festliches Buffet belohnte alle Teilnehmer.

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