„Leben in der Liebe zum Handeln und Lebenlassen im Verständnisse des fremden Wollens ist die Grundmaxime der freien Menschen.“

Rudolf Steiner

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Arbeitskreis Öffentlichkeit

Wer die Meinungen und Diskussionen über „die Waldorfschule“ in der Öffentlichkeit verfolgt, wird beobachten, dass sie häufig von mangelnder Kenntnis und Unverständnis, oft auch von Vorurteilen bestimmt werden. Oft ist es weniger das Erscheinungsbild, sondern das Misstrauen gegenüber dem Unbekannten, das man dahinter vermutet, wie die angeblich „esoterische Lehre“ des Begründers Rudolf Steiner und ähnliches, was die Vorurteile nährt. Deshalb ist es von grundlegender Bedeutung für unsere Einrichtungen, die lebensvolle Wirklichkeit und die Fruchtbarkeit unserer pädagogischen Arbeit sichtbar zu machen. Darüber hinaus wollen wir deutlich machen, dass das Menschenverständnis und die Sozialideen, die in den Waldorfeinrichtungen gepflegt werden, geeignet sind, die großen Probleme unserer Zeit anzugehen und vor allen Dingen der wachsenden Not und Orientierungslosigkeit der kommenden jungen Generationen entgegenzuwirken.


Es zeichnet sich heute ab, dass Eltern in solchen grundsätzlichen Fragen ein wacheres Bewusstsein entwickeln und an die Bildungseinrichtungen, denen sie ihre Kinder anvertrauen, kritischere Maßstäbe anlegen. Existentielle Entscheidungen werden weniger durch die üblichen PR-Tricks beeinflusst, sondern durch das Vertrauen, das Eltern in die entsprechenden Einrichtungen und in die Integrität der dort arbeitenden Menschen zu setzen vermögen.
Zu solchen Fragen macht sich der Arbeitskreis Öffentlichkeit Gedanken und leistet damit einen wesentlichen Beitrag für die Zukunftsfähigkeit unseres Vereins. Er erarbeitet Konzepte und Strategien im Hinblick auf die Wirkung unserer Arbeit und konkrete Maßnahmen für die Verbreitung der Ziele und Inhalte unserer Pädagogik in der Öffentlichkeit. Hierzu gehören die Gestaltung von Broschüren und Plakaten sowie der Homepage, der Kontakt zur Presse, zu kulturellen Einrichtungen und zu Politikern, die Organisation von Informationsveranstaltungen und ähnliches. Das Gremium besteht aus Eltern, Pädagogen und dem Geschäftsührer. Es trifft sich nach Bedarf entsprechend den zu bearbeitenden Themen.