„Leben in der Liebe zum Handeln und Lebenlassen im Verständnisse des fremden Wollens ist die Grundmaxime der freien Menschen.“

Rudolf Steiner

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Konferenzen der Schule

Die Pädagogische Konferenz dient der Fortbildung und dem geistigen Austausch des Kollegiums sowie der Wahrnehmung pädagogischer Aufgaben, die sich aus der Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen ergeben. Grundlage ist die anthroposophische Menschenkunde. Rudolf Steiner hat die Pädagogische Konferenz auch als „ständige Hochschule“ der Lehrer bezeichnet. Hier schlägt das „Herz“ der gemeinsamen Arbeit, weshalb auch die Teilnahme an dieser Konferenz für alle pädagogischen Mitarbeiter der Schule selbstverständlich ist. Sie findet – wie die beiden folgenden Konferenzen – wöchentlich statt.

 

In der Schulführungskonferenz (SFK) werden aktuelle und grundsätzliche Fragen der Schulleitung und der Schulgestaltung bearbeitet. Sie ist das höchste Entscheidungsorgan des Kollegiums, dessen Beschlüsse, die in der Regel einmütig gefasst werden, oftmals auch rechtliche und wirtschaftliche Konsequenzen haben. Deshalb wird hier auf enge Zusammenarbeit mit dem Vorstand geachtet. Viele Themen der Schulführungskonferenz werden zur weiteren Bearbeitung oder konkreten Umsetzung an einzelne Teilnehmer oder Gruppen delegiert. Die Konferenzarbeit setzt voraus, dass die Einzelnen sich mit dem Schulorganismus längerfristig verbinden und auch nach außen entsprechende Verantwortung übernehmen. Die Teilnehmer werden nach mindestens einjähriger Mitarbeit von der SFK berufen.

 

In der Technischen Konferenz werden Informationen über das alltägliche Geschehen im Verein, in der Schule und in den einzelnen Klassen ausgetauscht. Ablauf und Organisation von Veranstaltungen werden hier geplant und nachbesprochen, Berichte aus den anderen Gremien gegeben und sonstige organisatorische und technische Fragen besprochen. Ständige Teilnehmer sind alle Lehrer und die Hausmeister.

 

Darüber hinaus finden für jede Klasse mehrmals im Schuljahr Klassenkonferenzen statt, in denen die unterrichtenden Klassenkollegen organisatorische und pädagogische Fragen der betreffenden Klasse besprechen, die unmittelbaren Bezug zum Unterricht und zu einzelnen Schülern haben. Hier werden auch die etwa vier-bis fünfmal jährlich stattfindenden Elternabende der Klasse vorbereitet.

 

Kernzeitbetreuung und Hort sind als Einrichtungen der Schule aus Initiativen von Eltern und Lehrern hervorgegangen und an die Schule angeschlossene Teilbereiche. Ihre pädagogischen Mitarbeiterinnen nehmen zusätzlich zu ihren pädagogischen Arbeitsbesprechungen auch an den Pädagogischen und Technischen Konferenzen der Schule teil.

 

In der Klassenlehrerkonferenz sowie in der Unterstufen- und der Oberstufenkonferenz treffen sich die Unterrichtenden der jeweiligen Klassenstufen in mehrwöchigen Abständen und erarbeiten spezifische organisatorische und pädagogische Fragen.