„Das Kind
in Ehrfurcht aufnehmen,
in Liebe erziehen und
in Freiheit entlassen“

Rudolf Steiner

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Mo, 25. Februar 2019 | 20:00 Uhr

Ort: Alter Eurythmiesaal der Freien Waldorfschule Heilbronn

Der Krieg in der Ukraine und die Soziale Dreigliederung

Der Krieg in der Ukraine und die Soziale Dreigliederung (Vortrag von Dirk Pohlmann)

Was hat die soziale Dreigliederung mit den kriegerischen Entwicklungen in der Ukraine zu tun? Ursächlich nichts, aber sie bietet den vielleicht zukunftsfähigsten Lösungsansatz für einen kriegerischen Konflikt, den es in der europäischen Gegenwart nicht geben sollte. Obwohl der Begründer der Anthroposophie Rudolf Steiner auf sein Konzept der Dreigliederung des sozialen Organismus höchsten Wert legte und obwohl es die wesentliche Inspiration für die „Soziale Plastik“ Joseph Beuys´ wurde, hat es diese Idee nie bis zur praktischen Umsetzung im großen Stil gebracht. Das Leben Steiners war mehr von den esoterischen Bedürfnissen sinnsuchender Angehöriger des Großbürgertums geprägt als von Menschen, denen die Lösung der „sozialen Frage“ auf den Nägeln brannte. Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit - Die Ideale der französischen Revolution brachten das Ende des Absolutismus, des Ständestaates und den Anfang der praktischen Wirksamkeit der Aufklärung. Die Ideale von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit sind auch die Grundlage der „sozialen Dreigliederung“. Wie lebenspraktisch Steiners Vorschlag wirklich ist, kann gerade am Beispiel des Ukrainekonflikts gut erklärt werden.
 
Dirk Pohlmann hat für ARTE, ZDF und ARD über 20 meist historische Dokumentationen gedreht, die in mehr als 30 Ländern gesendet wurden, auch in Russland und den USA. Er versteht sich nicht als „Anthroposoph“, sondern als Freidenker. Durch seine Frau, die Eurythmisten ausbildet und seine Kinder, die Waldorfschulen besuchten, begann er sich für die soziale Dreigliederung Steiners zu interessieren.
 
Der Eintritt ist frei
Um Spenden wird gebeten

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